Europa Oktober 2021: Stellantis stürzt den VW-Konzern, Hyundai steigt um 11 %, Peugeot 2008 Nummer 1 im Markt fällt um -29,3 %

Vorläufige Daten von ACEA zeigen, dass sich die Situation auf dem europäischen Neuwagenmarkt (EU+UK+EFTA) im Oktober um schmerzhafte -29,3% gegenüber dem Vorjahr auf nur noch 798,693 Einheiten verschlechtert hat. Dies ist das niedrigste Volumen im Oktober, seit ACEA in den 1990er Jahren damit begonnen hat, europäische Daten zu verfolgen. Die Bilanz seit Jahresbeginn ist nur um 2,7 % auf 9.960.706 gestiegen. Infolgedessen haben wir unsere Prognose für 2021 für Europa auf 11,7 Millionen Einheiten nach unten korrigiert, was einem Rückgang von -2 % gegenüber 2020 entspricht. 3 der großen 5 Märkte fallen schneller als die Gesamtrate, wobei Italien -35,7 % und Deutschland -34,9 % fallen. und Frankreich um -30,7%, während Spanien um -20,5% und das Vereinigte Königreich um -24,6% gesunken sind. Unter den kleineren Märkten sind Irland (+16,7%), Island (+6,5%) und Zypern (+5,2%) die einzigen Gewinner im Jahresvergleich, mit Griechenland (-5,4%), Slowenien (-7,2%) und Kroatien (-8,7%) bleiben weiterhin im einstelligen Bereich. Die schlechtesten Performer sind Litauen (-54,8 %), Österreich (-39,2 %) und Belgien (-35,3 %).

Wir haben ein großes Ereignis im Konzernranking: Stellantis (-31,6%) überholt erstmals seit der Konzerngründung den VW-Konzern (-41,9%). Der VW-Konzern leidet stärker als der Rest der Hersteller auf dem Kontinent unter der Mikrochip-Krise, sein Stammwerk in Wolfsburg war in den letzten Monaten mehrfach pausiert. Renault-Nissan-Mitsubishi (-30,6%) liegt fast gleichauf mit dem Markt auf dem dritten Platz vor einem großartigen Hyundai-Kia (+6,7%), der sich gegen das zerstörte Umfeld voll und ganz durchsetzt und den einzigen Jahresgewinn unter den Konzernen erzielt. Die BMW Group (-22,1%) und die Toyota Group (-23,5%) halten sich im Kontext beide in Ordnung, mit Daimler (-34,3%) und Ford (-41,4%) im freien Fall.

Betrachtet man die Marken, so stürzt Volkswagen (-40,8%) ab, bleibt aber locker die Nummer 1, während Peugeot (-32,3%) gegenüber dem Vormonat fünf Plätze nach oben klettert und sowohl im Oktober als auch im bisherigen Jahresverlauf den zweiten Platz belegt. Renault (-35,9%) bleibt auf dem dritten Platz vor Mercedes (-37,6%) in Schwierigkeiten und BMW (-21,4%) schneidet besser ab. Unter Toyota (-26,4%) verlor im September vier Ränge auf #6, Hyundai (+10,8%) und Kia (+7,6%) verzeichnen die einzigen Aufwärtsticks in den Top 10 und 20, fallen aber auf #7 bzw. #6 und #5 letzten Monat. Ford (-43%) und Fiat (-30,6%) runden die Top 10 schmerzlich ab. Weiter unten Cupra (+372,1%), Tesla (+108,2%), MG (+86%), Polestar (+69,9%) , Porsche (+12,8%) und Smart (+4,9%) schaffen Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Unter den Autoherstellern, die ihren Rückgang unter der Marktrate halten, liegt Mitsubishi bei -19,9 %, Mazda bei -21%, Suzuki bei -23,7 %, Dacia bei -23,1 % und Volvo bei -23,9 %. Umgekehrt kämpfen Skoda (-50,3%), Audi (-45,9%) und Land Rover (-45,1%) alle.

Der Peugeot 2008 ist das meistverkaufte Fahrzeug in Europa im Oktober.

Drüben im Modell-Ranking haben wir einen neuen Spitzenreiter: Der Peugeot 2008 (+8,1%) surft auf seinem Erfolg in Frankreich und Spanien, wo er den Monat auf Platz 1 steht und als erster SUV die europäischen Gesamtcharts anführt. Er macht es auch leicht, mit einem Vorsprung von 4.500 Einheiten gegenüber dem Renault Clio #2 (-36,7%). Der Peugeot 208 (-27,4%) vervollständigt ein 100 % französisches Podest. Der Dacia Sandero (-11,1%) begrenzt seinen Rückgang und fällt im September einen Platz auf Platz 4, er distanziert den Fiat Panda (-33,7%) um 25 Plätze auf Platz 5 und den Ford Focus (-16,9%) um 19 auf # 6. Ein weiterer herausragender Monat für den Hyundai Tucson (+58,1%), der dank der neuen Generation den 4. Platz in Folge in den Top 10 erreichte und seinen Rekord auf Platz 7 einstellte. Fiat 500 (+6%), VW T-Roc (-20,9%) und Citroen C3 (-29,4%) runden die Top 10 ab. Der Renault Arkana (#42) übertrifft die jüngsten Markteinführungen vor dem Dacia Spring (#44) , Skoda Enyaq (#45) und VW ID.4 (#50).

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